Über uns
Über FLINTA* Literatur
FLINTA* Literatur ist eine Initiative, die sich der Förderung von Inklusion, Diversität und gerechter Teilhabe an Literatur und Kultur widmet. Indem sie die Stimmen von FLINTA*-Autor*innen – Frauen, Lesben, Intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen – mit Migrationshintergrund und benachteiligten Lebensrealitäten in den Mittelpunkt stellt, hinterfragt FLINTA* Literatur gesellschaftliche Narrative und fördert den sozialen Zusammenhalt durch Erzählungen.
Unsere Projekte verstärken marginalisierte Stimmen, die oft aus der öffentlichen Diskussion ausgeschlossen sind, und nutzen Literatur als kraftvolles Werkzeug für sozialpolitischen Aktivismus, kulturellen Austausch und gesellschaftliche Teilhabe. Wir schaffen sichere Räume für den Dialog über Identität, Migration, Geschlechtergerechtigkeit und die gelebten Erfahrungen von Diskriminierung und Resilienz.
Über Girl, Show Me That Body (of Work)
„Girl, Show Me That Body (of Work)“ ist das Flaggschiffprogramm von FLINTA* Literatur. Es handelt sich um eine Literatur- und Performance-Reihe, die FLINTA*-Autor*innen mit Migrationshintergrund in Berlin in den Mittelpunkt stellt. Durch Lesungen, literarische Performances und Diskussionen im Lettrétage verstärkt das Programm marginalisierte Stimmen und fördert den Dialog über Identität, Migration und Geschlechtergerechtigkeit.
Das Projekt schafft inklusive Räume für künstlerische Ausdrucksformen und gesellschaftliche Teilhabe, indem sie gesellschaftliche Normen hinterfragt und vielfältige Erzählungen feiert. Sie nutzt Literatur als Medium für sozialpolitischen Aktivismus, kulturellen Austausch und die Teilnahme des Publikums und fördert so Verbindungen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.
Über FLINTA* KULTUR SALON
Der FLINTA* KULTUR SALON setzt sich dafür ein, Berlins Tradition feministischer Salons als radikale Räume der Begegnung, des Widerstands und des kollektiven Wachstums zurückzuerobern und neu zu denken. In vier interdisziplinären und intersektionalen Veranstaltungen im Jahr 2026 stehen die Stimmen und Werke von FLINTA-Autorinnen, Poesie-Performerinnen, Dramatikerinnen und Musiker*innen mit Migrationsgeschichte im Mittelpunkt, die in Berlin leben und durch interdisziplinäre, genreübergreifende künstlerische Praktiken, die in Wort und Sprache verwurzelt sind, Themen wie Identität, Entwurzelung, Autonomie und Solidarität verhandeln.
Der FLINTA* KULTUR SALON erweitert das Vermächtnis der historischen Salons grundlegend, indem er Zugänge und Teilhabe für Künstler*innen und Publikum ermöglicht, die von intersektionalen Benachteiligungen und Diskriminierungen betroffen sind – sei es wirtschaftlicher, ethnischer oder geschlechterpolitischer Art, ob mit oder ohne Migrationsgeschichte. Wir führen das Anliegen der Salonièren weiter, nicht indem wir ihre Räume replizieren, sondern indem wir ihre Intention neu ausrichten: Bedingungen zu schaffen, unter denen gemeinsames Neudenken und gemeinsames Handeln möglich werden – um Berlins Rolle als lebendige, zugängliche europäische Kulturmetropole zu bewahren, die Künstler*innen aus anderen Ländern ebenso wie aus Deutschland beherbergt und fördert. Gerade in einer Zeit, in der diese Voraussetzungen – bezahlbarer Wohn- und Arbeitsraum, künstlerische Freiheit und gleichberechtigte Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit usw. – zunehmend bedroht oder politisiert werden.
Über das Projektteam
Ioana Cristina Casapu ist eine rumänische Autorin und Künstlerin. Ihre Arbeit, die Romane, Kurzprosa, Lyrik und intersektionale konzeptionelle Interventionen umfasst, untersucht die sexuelle Politik der Migration, gesellschaftliche Brüche und Einsamkeit. Sie debütierte 2016 mit dem Roman Deviații de Stereo (Casa de Pariuri Literare, Bukarest), der 2019 unter dem Titel Heart Beats: A Memoir of The Millennial Generation on Social Media veröffentlicht wurde. Sie hat als Reporterin für DILEMA und das Goethe-Institut gearbeitet und ist in den Bereichen Kulturdiplomatie, Marketing und politische Kommunikation tätig. 2024, neun Jahre nach ihrem Umzug nach Berlin, gründete sie Girl, Show Me That Body (of Work).
Natalia Reich ist eine in Berlin lebende Fotografin polnischer Herkunft, die an der Schnittstelle zwischen dokumentarischer Praxis und neuer Medientheorie arbeitet. Sie studierte Jura und Kunstkritik und macht derzeit ihr Diplom in Fotografie an der Universität der Künste in Poznan.
Lars Jongeblod ist Autor und Literatur- und Kulturveranstalter in Berlin. Mitbegründer der Berliner Literarischen Aktion e.V. und Netzwerk freie Literaturszene Berlin nflb e.V. In der freien Literaturszene zudem als Moderator, Sprecher und Übersetzer Englisch/Deutsch aktiv. Mehr zu seiner literarischen Arbeit www.jongeblod.de.
Diana ist eine Softwareentwicklerin mit mehr als 5 Jahren Erfahrung, spezialisiert auf Frontend- und plattformübergreifende App-Entwicklung. Diana kombiniert ihr technisches Fachwissen in der Softwareentwicklung mit einer starken Leidenschaft für Grafikdesign, wodurch sie visuell ansprechende und benutzerfreundliche Schnittstellen erstellen kann. Diana hat eine Leidenschaft für Bücher und hat einen Buchclub für ukrainische Frauen gegründet, in dem sie gemeinsam zeitgenössische und klassische ukrainische Literatur entdecken, sich über Kultur austauschen und über geteilte Geschichten ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln.
